Hörgerät für die Pfingsbotschaft

Die 50 Tage der Osterzeit finden ihren Höhepunkt am Pfingstsonntag. Es ist das Fest des Heiligen Geistes, das wir auch als die Geburtsstunde der Kirche feiern.

Das liegt daran, dass aus der kleinen, verängstigten Gruppe der Jünger durch den Heiligen Geist eine frohe, öffentlich sichtbare und ausstrahlende Gemeinde wurde, die der Grundstock für die weltweite Verbreitung des Evangeliums wurde. Die Jünger und Jüngerinnen werden mutig, sie beginnen öffentlich von Jesus zu erzählen. Menschen aus vielen Ländern verstehen die Botschaft, viele lassen sich taufen und werden Teil der Gemeinschaft.

Wir können das alles nachlesen im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte. Es geht aber nicht nur um das einfache Lesen der Bibel. Es geht darum, hinzuhören, was Gott mir denn sagen möchte, mir ganz persönlich für meinen Lebensweg.

Der Weg zum Hören ist eigentlich ganz einfach, wird aber immer mehr ignoriert.

Leider haben viele Menschen in dieser Beziehung erhebliche Hörprobleme. Hinhören auf Gottes Wort ist in unserer Welt generell nicht mehr so gefragt.

Bei Hörproblemen allgemein empfehle ich – nach dem Besuch einer Ärztin oder eines Arztes – den Gebrauch von Hörgeräten. Da bin ich nicht unerfahren.

Das Hörgerät für pfingstlich-spirituelle Hörprobleme ist aber anders. Es ist eine Kombination aus Stille, Meditation, Gebet und Offenheit für die Überraschungen, die Gott für mich vorbereitet hat. Denn Gott hat Pläne für mein Leben. Er möchte, dass es mir gut geht und dass ich dem Evangelium folge. Und damit mich diese Botschaft auch erreicht, gibt es den Heiligen Geist, der mich so gerne erfüllen möchte.

Das Hörgerät dafür liegt bereit.

Frohe Pfingsten!

PS:
„Wer Ohren hat, soll hören, was der Geist den Gemeinden sagt!“ (Offb 2,11)

Entdecke mehr von Edgars Reiseblog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen