Ich stimme zu

Es soll Manager geben, die Diakone und Priester beneiden. Und zwar, weil wir immer wissen, wie wir unsere Predigt beenden. Wir sagen einfach AMEN. In der Industrie muss bei einem Vortrag immer überlegt werden, wie man den Text gut abschließen kann.
Unser AMEN, das wir ja vor allem als Abschluss von Gebeten nutzen, ist schlicht genial. Es bedeutet: Ich stehe hinter dem Gesagten. Es ist wie ein spirituelles Unterschreiben.
Ursprünglich stammt AMEN aus dem Hebräischen. Wir können den ursprünglichen Wortstamm verstehen und übersetzen mit “fest sein“, „vertrauen“, „glauben“ und „verlässlich sein“. Das bedeutet: Wir stimmen nicht nur zu, sondern drücken ein tiefes Vertrauen in die Wahrheit und Verlässlichkeit des Gesagten aus.
Das gehört zu unserem Glauben dazu: Mit ganzem Herzen dabei zu sein und auf Gott zu vertrauen.
Denken wir daran, beim nächsten AMEN.

Ihr und euer
Diakon Edgar

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